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Mietminderung in Bezug auf das Mietrecht

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) gibt dem Mieter das Mittel der Mietminderung an die Hand. Sie kann eingesetzt werden, sollte das Mietobjekt einen erheblichen Mangel aufweisen. Ist ein solcher Mangel während der Mietzeit aufgetreten, steht es Ihnen als Mieter offen, am besten in Absprache mit einem unserer Anwälte in Berlin Spandau, die Miete im angemessenen Rahmen zu kürzen.

Die Mietminderung kann auch eingesetzt werden, wenn vertraglich zugesicherte Bestandteile bei der Übernahme des Objekts nicht vorhanden sind. Wichtig dabei ist, dass der Mangel die Tauglichkeit der Mietsache mindert. Ein tropfender Wasserhahn oder eine defekte Glühbirne gehören beispielsweise nicht unbedingt zu solchen Mängeln. Wir beraten Sie gern, sollten Sie im Falle von Mängeln an der Mietsache Ihre Miete mindern wollen.

Wann kann eine Mietminderung durchgesetzt werden?

Nicht jeder Mangel an der Mietsache ist zugleich ein Grund, die Miete zu mindern. So muss sich der Mangel deutlich auf die Nutzbarkeit des gemieteten Objekts auswirken. Einschränkungen, die für eine Mietminderung sprechen können, sind beispielsweise:

  • Defekte Elektrik (z.B. Nutzung mehrerer Geräte nicht möglich, defekte Leitungen)
  • Mängel an Fenstern und Türen (z.B. undichte Fenster, Außentür nicht abschließbar)
  • Heizungsausfall (vor allem während der kalten Jahreszeit)
  • Schimmelbefall
  • Eingeschränkte Nutzbarkeit von Fahrstühlen oder Parkplätzen
  • Ungezieferbefall
  • Wasserschäden

Bei allen Mängeln, die für eine Mietminderung geltend gemacht werden sollen, ist wichtig, dass die Beschädigung nicht vorsätzlich von Ihnen verursacht wurde.

Die Höhe der Mietminderung und deren Durchführung

Wie hoch die Minderung der Miete ausfällt, hängt stark von dem entsprechenden Schaden ab und muss für jeden Einzelfall gesondert ermittelt werden. So kann Ihre Miete bei einer Gesundheitsgefahr durch Schimmel deutlich stärker verringert werden als beispielsweise bei einem Heizungsausfall im Hochsommer. Hier ermitteln unsere Anwälte in Berlin Spandau zuverlässig den konkreten Wert für Sie.

Eine Möglichkeit der Mietminderung besteht darin, Ihrem Vermieter den Mangel zu melden und bis zur Beseitigung des Mangels die Mietzahlungen zu verringern. Bei der Minderung der Miete ist jedoch darauf zu achten, die Zahlungen nicht unangemessen stark zu verringern, denn das kann die Kündigung Ihres Mietverhältnisses durch Ihren Vermieter zur Folge haben.

Eine andere Möglichkeit stellt die Zahlung der Miete unter Vorbehalt dar. Hierbei teilen Sie dem Vermieter mit, dass alle Zahlungen bis zur Beseitigung des Mangels nur unter Vorbehalt geleistet werden. Ihnen steht somit offen, die zu viel gezahlte Miete zurückzufordern. Eine Kündigung wegen Nichtzahlung der Miete kann somit umgangen werden.

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