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Kompetente Beratung zu Eheverträgen von Müller & Kollegen Rechtsanwälten in Berlin

Kurz vor und auch nach Ihrer Hochzeit schweben Sie wahrscheinlich auf einer Wolke der Glückseligkeit. Auch wenn Sie in dieser Situation am liebsten alle Formalitäten vergessen würden, ist es dringend nötig, diese zu bedenken – denn eine Ehe verändert viele rechtliche Gegebenheiten für Sie und ihren Partner. Wir, die Kanzlei Müller & Kollegen Rechtsanwälte aus Berlin, unterstützen Sie gerne bei der schnellen Festlegung der formalen Rahmenbedingungen Ihrer Eheschließung.

Was ist ein Ehevertrag?

Ein Ehevertrag ist eine rechtliche Vereinbarung zwischen Eheleuten, welche deren vermögensrechtliche Verhältnisse regelt. Er kann sowohl vor als auch während der Ehe geschlossen werden, bedarf aber in jedem Fall einer notariellen Beglaubigung, da der Ehevertrag andernfalls formnichtig ist. Folgende drei Regelungsbereiche können in einem solchen Vertrag festgelegt werden:

  • Güterstand
  • Versorgungsausgleich
  • Nachehelicher Unterhalt
Mann der einen Arbeitsvertrag unterschreibt

Wird kein Ehevertrag geschlossen, so leben Sie als Eheleute in einer sogenannten Zugewinngemeinschaft, in der es im Falle einer Scheidung zum finanziellen Ausgleich zwischen den Partnern kommen kann. Allerdings gilt dies nur für das Vermögen, welches nach der Eheschließung von beiden Partnern erwirtschaftet wurde.

Wollen Sie Regelungen über den Güterstand festlegen, so kann entweder eine Gütertrennung, eine Gütergemeinschaft oder eine modifizierte Zugewinngemeinschaft vereinbart werden. Was dies im Einzelfall für Sie bedeutet, erklären wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Unter dem sogenannten Versorgungsausgleich ist der Ausgleich von Rentenanwartschaften, die während der Ehezeit erworben wurden, im Falle einer Scheidung zu verstehen.

Zu solchen Anwartschaften zählen zum Beispiel Ansprüche aus einer gesetzlichen Rentenversicherung oder einer betrieblichen Altersvorsorge. Wurde ein Versorgungsausgleich vereinbart, kann es also bei geschiedenen Eheleuten zum Rentenausgleich kommen.

Bezüglich des nachehelichen Unterhalts können in einem Ehevertrag Vereinbarungen geschlossen werden, die von den Regelungen im BGB abweichen. Denn im Fall einer Scheidung hat ein Ehepartner normalerweise nur dann einen Anspruch auf Unterhaltszahlungen, wenn er zum Eigenunterhalt nicht fähig ist.

In welchen Fällen ist ein Ehevertrag sinnvoll?

Haben Sie und Ihr Partner keinen Kinderwunsch und sind bereits erwerbstätig, so ist ein Ehevertrag durchaus sinnvoll, da beide Sie beide durch die Ehe keine beruflichen Zugeständnisse machen müssen.

So sind ohne Ehevertrag gesetzlich keinerlei Unterhaltszahlungen vorgesehen. Auch wenn Sie verschiedene Staatsbürgerschaften haben, ist ein Ehevertrag vorteilhaft, da im Vertrag vereinbart werden kann, welches Recht in Ihrem Fall die Grundlage bilden soll.

Falls zwischen den Ehegatten ein erheblicher Vermögensunterschied besteht, empfiehlt es sich vor allem für den vermögenderen Gatten einen Ehevertrag zu schließen. Ferner kann ein Ehevertrag für einen Unternehmer sinnvoll sein, wenn er das erwirtschaftete Vermögen nicht mit in die Ehe bringen möchte.

Auch wenn eheliche Probleme zum Zeitpunkt der Eheschließung unmöglich erscheinen, ersparen Sie sich mit einer vertraglichen Regelung im Fall der Fälle viele Kosten und Mühen. Wir stehen Ihnen bei dieser wichtigen Entscheidung gerne beratend zur Seite.

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