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Ihr Anwalt für Mietrecht in Berlin-Spandau

Juristischer Rat zum Mietrecht:
Müller & Kollegen Rechtsanwälte sind in Berlin-Spandau für Sie im Einsatz.

Ihr Mietverhältnis wurde überraschend gekündigt? Oder sie möchten einen Mieter loswerden, der mit seinen Mietzahlungen im Rückstand ist? Ganz gleich, welcher Vertragspartei Sie angehören: das Team von Müller & Kollegen Rechtsanwälte in Berlin-Spandau setzt sich gleichermaßen für Mieter und Vermieter ein. Unsere jahrelange Erfahrung sowie aktuelles Fachwissen ermöglichen es uns, stets eine bewährte Lösung für Konflikte im Mietrecht zu finden. Unser oberstes Ziel ist es, Auseinandersetzungen außergerichtlich erledigen zu können. Oft bleibt ein Aufeinandertreffen vor Gericht allerdings die einzige Alternative. In allen Fällen stehen wir an Ihrer Seite und setzen uns für Ihre Interessen ein.

Mit Fragen zu diesen Themen sind Sie bei uns richtig:

  • Mietkündigung – Unterstützung beider Vertragsparteien
  • Eigenbedarfskündigung
  • Vertragliche Pflichten beider Vertragsparteien
  • Nebenkostenabrechnung
  • Mietminderung

Sie suchen einen Anwalt für Mietrecht?
Bei uns in Spandau sind Sie richtig!

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Was rät ein Anwalt für Mietrecht bei einer Kündigung?

Die Beendigung einen Mietverhältnisses muss, laut § 568 BGB, schriftlich erfolgen. Zusätzlich sollte diese handschriftlich unterschrieben werden und fristgerecht erfolgen, wenn sie vor Gericht standhalten soll. Die Fristen zur ordentlichen Mietkündigung betragen für den Mieter in der Regel drei Monate zum Ende eines Monats. Diese Frist gilt auch für den Vermieter.

Bei Mietverhältnissen, die fünf Jahre übersteigen, verlängert sich die Kündigungsfrist für den Vermieter um drei Monate. Bei mehr als acht Jahren erhöht sie sich auf neun Monate. Die Kündigungsfrist auf Seiten des Mieters bleibt hiervon unberührt. Vereinbarungen im Mietvertrag, nach denen die Kündigungsfrist für den Mieter länger ist als gesetzlich vorgegeben, sind nichtig.

Bei gerichtlichen Auseinandersetzungen muss unter Umständen der Beweis erbracht werden, dass das Kündigungsschreiben rechtzeitig, das bedeutet vor Ende der Kündigungsfrist, in den Händen des Vermieters war. Wir empfehlen hierfür zwei Vorgehensweisen:

  • Persönliche Aushändigung sowie Quittierung des Erhalts per Datum und Unterschrift
  • Einschreiben mit Rückschein

 

Mit beiden Varianten kann bewiesen werden, dass die Kündigungsfrist eingehalten wurde. Somit sind Sie auch vor Gericht auf der sicheren Seite, um rechtzeitig und fristgerecht aus dem Mietverhältnis entlassen zu werden.

Rechtsbücher in der Bibliothek zum Mietrecht

Welche Vorgaben müssen Vermieter bei der Kündigung einhalten?

Wie es auch vom Arbeitsrecht her bekannt ist, kann die vermietende Partei nicht ohne Grund kündigen. Laut § 573 BGB bedarf es zur ordentlichen Kündigung von Seiten des Vermieters eines sogenannten berechtigten Interesses. Dazu gehört:

  • Erhebliche, schuldhafte Pflichtverletzung des Mieters – hierzu gehört u.U. auch die unangemessene Mietminderung
  • Eigenbedarf für die Nutzung des Wohnraums
  • Verkauf der Immobilie nur mit erheblichen finanziellen Einbußen

Kündigungsschreiben fristgerecht & korrekt aufsetzen – unsere Anwälte unterstützen Sie.

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Mieterhöhung aufgrund von Schönheitsreparaturen: Wer hilft mir in Berlin-Spandau?

Viele Mietverträge enthalten Vorgaben, in welchen Zeitabständen Renovierungsarbeiten, wie z.B. die Lackierung von Heizkörpern oder das Streichen der Wände, vorzunehmen sind. Solche Klauseln sind unwirksam, auch wenn der Vertrag inklusive dieser Vorgaben unterschrieben wurde. Schönheitsreparaturen, die der Vermieter selbst vornimmt, können nicht immer mithilfe einer Mieterhöhung auf den Mieter umgelegt werden. Handelt es sich bei der Wohnung um eine sogenannte Sozialwohnung, darf der Mietpreis, laut eines BGH-Urteils, erhöht werden. Dies gilt nicht für reguläre Mietwohnungen, die an keinen bestimmten, festen Mietpreis gebunden sind.

 

Eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Miete kann unter Zustimmung des Mieters erfolgen. Diese kann unter Umständen auch per Klage eingefordert werden. Ohne die ausdrückliche Zustimmung des Mieters sind Erhöhungen der Miete nach § 557 BGB nur in Folgenden Fällen gerechtfertigt:

 

  • Laut § 559 nach Modernisierungsmaßnahmen
  • Laut § 560 bei Veränderungen von Betriebskosten

 

Im zweiten Fall ist Vorsicht bei der Abgrenzung zu Nebenkosten geboten – kommen Sie auch hierbei gerne mit Fragen zu uns!
Allerdings kann im Mietvertrag vereinbart werden, dass Reparaturen aufgrund von Abnutzungen vom Mieter zu tragen sind. Dann kann nach einem Umzug in eine andere Wohnung auch die Mietkaution einbehalten werden, damit die nötigen Reparaturen bezahlt werden können.

Klage im Mietrecht gegen die Kündigung eines Mietvertrags

Kommen Sie bei Fragen zum Mietpreis oder Nebenkosten in unsere Kanzlei nach Spandau!

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