Jetzt unverbindlich anfragen:

030 - 288 327 28

Anwälte für Arbeitsrecht in Berlin-Spandau:

Müller & Kollegen Rechtsanwälte vertreten Arbeitgeber & Arbeitnehmer.

Sie suchen einen Anwalt für Arbeitsrecht, an den Sie sich vertrauensvoll und kurzfristig wenden können? Unsere Rechtsanwälte stehen an Ihrer Seite, wenn Sie Themen wie Kündigungen, Abmahnung, Arbeitsvertragsprüfung oder die Probezeit beschäftigen. Gerne nehmen wir uns Ihrem Anliegen in einem persönlichen Beratungsgespräch an und erarbeiten gemeinsam einen optimalen Lösungsansatz. Uns liegt daran, mithilfe der Mediation möglichst zu einer außergerichtlichen Einigung zu kommen. Wenn nötig, vertreten wir Ihre Interessen selbstverständlich auch vor Gericht. Ganz gleich, ob Sie uns als Unternehmen oder Privatperson beauftragen: Wir vertreten Ihre Rechte gleichermaßen – und das seit vielen Jahren.

Mit Fragen zu diesen Themen sind Sie bei uns richtig:

  • Abfindung
  • Abgeltung geleisteter Überstunden
  • Abmahnung
  • Arbeitsvertrag
  • Arbeitszeugnis
  • Aufhebungsvertrag
  • Befristetes Arbeitsverhältnis
  • Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit
  • Freistellung
  • Kündigungsschutzklage
  • Mutterschutz
  • Probezeit
  • Urlaubsanspruch

Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung im Arbeitsrecht.
Vereinbaren Sie einen Termin!

Telefon:  030 - 288 327 28

Ordentliche Kündigung: Darum sollten Sie sofort einen Anwalt einschalten

Wenn Sie die Kündigung erhalten haben und mit dieser nicht einverstanden sind, sollten Sie schnell einen Anwalt zurate ziehen. Dieser überprüft die Kündigung mit Ihnen gemeinsam auf Rechtmäßigkeit. Stellt sich heraus, dass diese nicht gegeben ist, kann laut § 3 Kündigungsschutzgesetz innerhalb einer Woche nach Zugang des Kündigungsschreibens Einspruch beim Betriebsrat eingelegt werden.

 

Sollte dies nicht zum gewünschten Ergebnis führen, übernehmen wir gerne die Geltendmachung Ihrer Ansprüche, z.B. auf Weiterbeschäftigung oder Abfindung, vor dem Arbeitsgericht. Eine Kündigungsschutzklage kann innerhalb von drei Wochen nach Kündigungszugang eingereicht werden. Die Wirksamkeit einer Kündigung wird z.B. dann beeinträchtigt, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist.

 

Sozial gerechtfertigt ist sie dann, wenn eines der folgenden Merkmale zutrifft:

 

  • Personenbedingt – Der Grund für die Entlassung liegt hier in der Person des Mitarbeiters. In dem Fall ist zu erwarten, dass dieser seine Arbeitskraft künftig nicht mehr entsprechend seiner arbeitsvertraglichen Pflichten zur Verfügung stellen kann. Dies ist z.B. bei einem Kraftfahrer der Fall, der seinen Führerschein lebenslang entzogen bekommt.  
  • Verhaltensbedingt – Im Fall eines Fehlverhaltens des Mitarbeiters kann dieser wirksam gekündigt werden, wenn der Betriebsfrieden bzw. das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber irreparabel gestört ist. Straftaten wie z.B. Diebstahl oder eine Gewalttat am Arbeitsplatz berechtigen daher unter anderem zur verhaltensbedingten Entlassung. Auch die
  • Betriebsbedingt – Fallen in einem Betrieb Arbeitsplätze weg, z.B. durch die Schließung eines Standorts, kann betriebsbedingt gekündigt werden, wenn der Mitarbeiter auf keinem anderen Arbeitsplatz im Unternehmen weiterbeschäftigt werden kann.
Buchdruck Lettern, die zum Wort Arbeitsrecht gelegt wurden

Was versteht man unter einer Sozialauswahl?

Im Rahmen einer betriebsbedingten Beendigung des Arbeitsverhältnisses muss für die rechtliche Wirksamkeit zusätzlich eine Sozialauswahl vorgenommen werden. Hierzu müssen soziale Merkmale wie z.B. das Alter und die Betriebszugehörigkeit berücksichtigt werden. Aufgrund dieser Auswahl wird für oder gegen einen Arbeitnehmer entschieden. Bei unserem Team der Kanzlei Müller & Kollegen Rechtsanwälte in Berlin-Spandau sind Sie in allen Fragen zum Kündigungsschutz gut aufgehoben. Sie erhalten kurzfristig Termine, ebenfalls halten wir uns an die zügige Bearbeitung Ihres Falles. Dabei behalten wir immer die gesetzlichen Fristen im Auge, um Einsprüche rechtzeitig geltend zu machen.

Verlieren Sie keine Zeit – wenden Sie sich umgehend an uns!

Telefon:  030 - 288 327 28

Rechtssichere Arbeitsverträge für Berlin-Spandau

Grundsätzlich gilt nach deutschem Recht die Vertragsfreiheit. Bei Arbeitsverträgen sind allerdings die Mindestvertragsinhalte nach § 2 Nachweisgesetz zu berücksichtigen. Demnach sind Sie als Arbeitgeber verpflichtet, folgende Inhalte schriftlich festzuhalten und dem Arbeitnehmer zu übergeben:

 

  • Name & Anschrift des Unternehmens sowie des künftigen Mitarbeiters
  • Beginn des Arbeitsverhältnisses, bei befristeten Verträgen zusätzlich das Ende
  • Arbeitsort
  • Beschreibung der Tätigkeit
  • Vergütung
  • Arbeitszeit
  • Gewährter Anspruch auf Urlaub
  • Kündigungsfrist
  • Hinweis auf gegebenenfalls relevante Tarifvereinbarungen o.Ä.

 

Selbstverständlich sind diese Inhalte auch für Sie als Arbeitnehmer relevant: Wenn Sie die Vertragsunterlagen ausgehändigt bekommen, sollten Sie die einzelnen Angaben vor der Unterschrift kritisch prüfen. Hierbei stehen wir Ihnen gerne zur Seite!

Natürlich können die einzelnen Angaben, z.B. Urlaubstage oder Arbeitszeit, nicht vollkommen willkürlich festgelegt werden. Auch hier gelten gesetzliche Vorgaben, die eingehalten werden müssen:

 

  • Maximal zulässige Arbeitszeit pro Woche bzw. pro Tag: Arbeitszeitgesetz
  • Gesetzlicher/vertraglicher Urlaub: Bundesurlaubsgesetz
  • Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Kündigungsschutzgesetz
  • U.v.m.

 

Als erfahrene Anwälte im Bereich Arbeitsrecht behalten wir stets den Überblick über die aktuelle Gesetzeslage und die neuesten Rechtsprechungen. Gerne sehen wir uns daher Ihren Arbeitsvertrag an – ganz gleich, ob Sie diesen als Arbeitgeber Ihrem künftigen Mitarbeiter aushändigen möchten oder Sie einen solchen auf der Arbeitnehmerseite zur Unterschrift vorliegen haben. Mit unserer Überprüfung stehen Sie jederzeit auf der rechtlich sicheren Seite.

Mann der einen Arbeitsvertrag unterschreibt